Stress: Ein Begriff, der Wellen schlägt. Dass Menschen sich gestresst fühlen, ist ihnen im Regelfall mehr als klar. Mit welchen Methoden der empfundene Stress jedoch bewältigt werden kann, wissen nur die Wenigsten. Daher ist der effektive Umgang mit Stress und seinen Auswirkungen für viele Menschen ein schwieriges Unterfangen. Dies erscheint insbesondere vor dem Hintergrund einer durch Digitalisierung und Globalisierung verstärkten Stresswahrnehmung problematisch. Das Leben der Menschen hat sich spürbar beschleunigt, sowohl auf persönlicher, als auch auf betrieblicher Ebene. Der Trend, sich körperlich und geistig von Stressfaktoren zu befreien, hat das Bedürfnis nach einem effektiven Stressmanagement auf individueller Ebene deutlich verstärkt.

 

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Stressmanagement?

 

Im Grunde genommen umfasst das Stressmanagement Methoden und Strategien, mit deren Hilfe psychisch belastender Stress verringert und im Idealfall vollkommen abgebaut werden soll. Stressmanagementmethoden können dabei helfen, die Leistungsfähigkeit und Gesundheit des Menschen zu erhalten und dabei die körperliche Widerstandsfähigkeit des Menschen unterstützen.

 

Stressmanagement lässt sich typischerweise in zwei Kategorien unterteilen:

 

 Individuelles/Persönliches StressmanagementBetriebliches Stressmanagement
Thematischer FokusEinzelpersonen und deren persönlicher Umgang mit Stress.Stressursachen und Stressausprägungen in Unternehmen.
Warum ist individuelles bzw. betriebliches Stressmanagement wichtig?Individuelles Stressmanagement dient dem Abbau und der Steuerung von psychischem und physischem Stress.Betriebliches Stressmanagement ist aus Unternehmenssicht von großer Bedeutung, da gestresste Arbeitnehmer mit einer geringen Motivation und eingeschränkter Leistungsfähigkeit den Unternehmenserfolg negativ beeinflussen können.

 

In diesem Artikel beschäftigen wir uns insbesondere mit dem persönlichen Stressmanagement. Daher sei an dieser Stelle gesagt, dass es nicht möglich ist, allgemeingültige Tipps und Methoden für ein effektives Stressmanagement zu vermitteln, da jeder Mensch einen anderen Zugang zum Thema Stress und ein individuelles Stressempfinden hat. Was jedoch außer Frage steht ist, dass nahezu jeder Mensch lernen muss, seinen Stress zu managen. Große Persönlichkeiten, darunter Sportler und Manager weltweit operierender Unternehmen, sind bedingt durch ihre Profession mit regelmäßig auftretendem Stress konfrontiert. Daher sind sie im Sinne ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit gefordert, ein funktionierendes Stressmanagementsystem für sich persönlich zu etablieren. Aber auch du, sei es im Beruf, der Universität oder der Schule, bist gefordert, proaktiv mit Stress umzugehen.

 

Formen und Ursachen von Stress

 

Um Stress präventiv entgegen zu wirken, solltest du dich zunächst fragen, welche Form von Stress dich plagt.

  • Bist du Student oder Schüler kann der von dir empfundene Stress durch Lernstress für Klausuren, Präsentationen oder Hausarbeiten verursacht werden.
  • Sofern du mit deinem Freund oder deiner Freundin, oder allgemeine familiäre Probleme hast, kann auch Beziehungsstress ursächlich für ein starkes Stressempfinden sein.
  • Als Berufstätiger hingegen kann Jobstress anstrengend für dich sein, falls du zeitlich und inhaltlich stark gefordert bist, oder auf der Arbeit soziale Spannungen vorherrschen.

 

Daneben gibt es weitere grundlegenden Ursachen, die Stress verursachen und in Kombination mit Berufs- bzw. Studentenleben negative Auswirkungen auf dein Wohlbefinden haben können.

Bei einem erhöhten Stressempfinden solltest du dich fragen,

  • auf welche Art du dich ernährst,
  • wieviel Sport du treibst
  • und ob du ausreichend und regelmäßigen Schlaf hast.

Eine gesunde Ernährung und regelmäßige physische Anstrengung beim Sport sind die Basis für ein stressfreies Leben. Insbesondere dann, wenn man einen stressigen Job hat, sollte man darauf bedacht sein, einen Ausgleich zu schaffen, da die Kombination aus langen Arbeitszeiten, unausgewogener Ernährung und einem Mangel an Bewegung auf lange Sicht Gift für den Körper ist.

 

Stress präventiv entgegenwirken

 

Ansätze zur Stressprävention Meine Tipps

Meine Erfahrungen und Methoden

 

Abschalten und Dinge unternehmen, die dir Spaß machen Nutze deine Freizeit für Aktivitäten, für die du eine absolute Leidenschaft hast. Nichts eignet sich besser, um den Kopf frei zu kriegen und neue Energie für anstehende Aufgaben zu sammeln. Mir persönlich hilft es, ein- bis zweimal im Jahr ein Wellness Wochenende zu machen. Daneben gehe ich gerne zu den Heimspielen meiner Lieblingsfußballmannschaft, um beim Sport abzuschalten.
Stress kanalisieren Erweitere dein Wissen zu den Themenbereichen Stress und Stressmanagement. Als Informationsquellen eignen sich insbesondere das Internet (Blogs, YouTube etc.) und Bücher.

Während die meisten Bücher, die ich gelesen habe, eher über einen theoretischen Ansatz verfügen und nur eine eingeschränkte Anzahl von Stressmanagementübungen beinhalten, war ich von folgendem Buch aufgrund der thematischen Darstellung und den integrierten Tipps und Übungen mehr als begeistert. „Die 7 Geheimnisse der Schildkröte. Den Alltag entschleunigen, das Leben entdecken“.

Die für mich wichtigste Methode, die ich in meinen Alltag integriert habe, besteht darin, meine Woche möglichst strukturiert durchzuplanen. Dafür nutze ich seit drei Jahren den weekview compact note – der clevere Wochenplaner in seiner jeweils aktuellsten Ausgabe. Der große Notizteil des Wochenplaners erlaubt es mir, einen genauen Ablauf für meine wöchentlichen Ziele und Aufgaben festzulegen und dient mir somit als Strukturgeber.